1. Ein Ort der Begegnung – und des Stillstands
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Von außen wirkt das Kieler Sozialkaufhaus fast wie ein normales Geschäft. Menschen kommen und gehen, stöbern durch Regale, bezahlen an der Kasse. Doch wer hier eine Weile bleibt, spürt: Viele dieser Kunden kommen nicht nur wegen der günstigen Preise, sondern wegen der Würde, die ihnen hier entgegengebracht wird.
Für manche ist der Besuch ein Stück Normalität in einem von Verzicht geprägten Alltag. Ob Rentner, Alleinerziehende oder Studenten – das Publikum ist so vielfältig wie die Geschichten, die sie mitbringen. Der wahre Zauber dieses Ortes liegt in den stillen Momenten zwischen den Regalen
2. Wenn Reparieren Hoffnung bedeutet
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Nicht alles, was im Kaufhaus abgegeben wird, ist auf den ersten Blick brauchbar. Und genau hier beginnt ein Teil der Magie: Möbel werden abgeschliffen, Scharniere ersetzt, Stoffe neu vernäht. Was andere weggeworfen hätten, wird hier mit handwerklichem Geschick wieder zum Leben erweckt. Es ist ein stiller Akt des Widerstands gegen die Wegwerfgesellschaft – und für die Mitarbeitenden zugleich eine persönliche Bestätigung.
Besonders für Menschen wie Pit Lohse, der nach Jahren der Arbeitslosigkeit wieder einen Sinn in seinem Alltag gefunden hat. Für ihn ist jede reparierte Kommode auch ein Stück Selbstvertrauen, das zurückkehrt
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